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Korbmachermuseum

Hessens einziges Korbmachermuseum.


Was aus Weide und Korb von geschickten Korbmachern gefertigt wurde, wie und mit welchen Werkzeugen sie ihr Handwerk ausübten – und noch ausüben – wird in einem schmucken kleinen Fachwerkhaus in Malsfeld – Beiseförth, Mühlenstraße 18, gezeigt. Als Rarität werden Korbwaren ausgestellt, die früher alltägliche Gebrauchsgegenstände waren, Korbwaren von der Jahrhundertwende bis in die heutige Zeit. Die Korbmacher und Händler, der hundertjährigen Korbmacherhochburg in Hessen, versorgten ihre Kundschaft landesweit mit Kartoffel-, Futter-, Wasch-, und Tragekörben (Kötzen) und vielen anderen nützlichen Gegenständen aus Weide. Besonders schöne Exemplare gingen mit in die Aussteuer ein; ausrangierte Körbe dienten den Hühnern noch als Nester.

Auf kleinstem Raum (rund sechzig Quadratmeter) werden die Exponate, ergänzt durch viel Information, anschaulich und übersichtlich dargeboten. Man präsentiert die verschiedenen Weidearbeiten und einzelnen Phasen der Korbherstellung ebenso wie die Vielfalt fertiger Korbwaren: Kinderwiegen, Truhen und Körbe aller Art. Die sorgfältig aufgebaute Ausstellung, mit Schauvitrinen alter Dokumente und Werkzeuge sowie Fotos und Bildtafeln, entführt die Besucher in das vergangene dörfliche Leben. Das Korbmacher-Museum bewahrt nicht nur Gegenstände auf, es erschließt Zusammenhänge der Alltagsgeschichte, früher  und heute. Auf Wunsch von vorangemeldeten Gruppen zeigte einer der letzten Korbmacher des Dorfes, Friedbert Zicklam, sein handwerkliches Können. Neben dem Museum wurde eine Weidenkultur angelegt.

Öffnungszeiten:
Sonntag von 14 – 16 Uhr
Für Gruppen wird nach Voranmeldung
das Museum auch täglich geöffnet.    

Auskunft erteilt:
Heimat- und Kulturverein Beiseförth, Tel. 05664 / 448 ( Frau Hilburg Harbusch) oder Tel. 05664 / 87 24 ( Herr Walter Dippel ).

 

Korbmacherfigur 200

Figur des Korbmachers

 

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