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Beiseförth

Der Ortsteil Beiseförth wird als "Beysenvorte" erstmals in einer Urkunde von 1348 erwähnt. Zweifellos ist Beiseförth älter, da die meisten Orte mit der Endung "furth" oder "förth"bis 800 gegründet wurden.

Als Besitzer oder Teileigentümer wurden die Herren von Falkenberg, das Stift Hersfeld, die Herren von Reichenbach, von Holzheim, im 15. Jahrhundert die von Ellershausen, Hundelshausen u.A. genannt. Ab 1603 wurde Philip von Scholley mit Beysenvorte belehnt. Bis vor fast 130 Jahren fuhren Schiffe auf der Fulda zwischen Kassel und Hersfeld. Das heute noch bestehende Schiffshaus an der Mündung der Beise erinnert an die Tätigkeit der Fuldaschiffer. Mit dem Ende der Leineweberei in Handarbeit begann man als neue Erwerbstätigkeit mit der Korbflechterei, die sich sehr schnell ausbreitete. Zum Teil gab es über 50 Handwerksbetriebe bei ca. 800 Einwohnern. Noch heute zeugt ein Korbmachermuseum von der Handwerkskunst dieser Zeit.

Blick auf BeiseförthBlick auf BeiseförthAktuell hat Beiseförth 1300 Einwohner, die in den verschiedensten Wirtschaftzweigen Arbeit finden ( s. Gewerbe ).
Unser Ort zeichnete sich schon immer, vor allem bedingt durch seine landschaftlich reizvolle Lage direkt an der Fulda und Beise, als beliebter Wohnort aus. Unser Neubaugebiet findet regen Zuspruch.

Ein breit gefächertes Freizeitangebot, von Sport über Kultur, lässt eigentlich keine Wünsche mehr offen ( s. Vereine ).
Viele Dinge wurden in den letzten Jahren in Eigenleistung wieder hergerichtet und erhalten, einige Projekte sind für die Zukunft noch angedacht. Unsere Dorfgemeinschaft funktioniert in allen Bereichen. Hier lässt es sich gut leben.

 

Bildimpressionen aus Beiseförth